Beihai-Park

Der Beihai-Park im nordwestlichen Teil der Kaiserstadt von Peking wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Der sehenswerte Park wurde erst 1925 für die Öffentlichkeit zugänglich und ist heute ein Touristenmagnet.

Die Anlage des Beihai-Parks hat eine Fläche von 69 Hektar, wobei der große See mehr als die Hälfte des Parks einnimmt. Die berühmte Insel im See trägt den Namen Jade Flower Island (琼华岛; 瓊華; Qiónghuádǎo). Sie ist an ihrem höchsten Punkt 32 Meter hoch und Standort der Weißen Pagode –  einer vielfotografierten Sehenswürdigkeit in Peking. Die Brücke des Ewigen Friedens führt vom Park auf die Insel.

Neben dem schönen See gibt es im Beihai-Park zahlreiche historische Bauwerke, Paläste und Tempel zu entdecken. Beispielsweise den Zehntausend Buddha Turm oder die Neun Drachen Wand.

Wie viele andere kaiserliche Gärten, wurde der Beihai-Park, gebaut um berühmte landschaftliche und architektonische Sehenswürdigkeiten aus den verschiedenen Regionen Chinas nachzuahmen. Die Strukturen und Szenen im Beihai-Park werden als Meisterwerke der chinesischen Gartenkunst beschrieben. Sie spiegeln den Stil und die hohe architektonische Kompetenz sowie den Reichtum der traditionellen chinesischen Gartenkunst wider.

Der Name Beihai bedeutet „Nordmeer“. Es gibt in Peking auch ein zentrales (Zhonghai) und ein südliches (Nanhai) „Meer“. Diese beiden „Meere“ sind vereint und unter dem Namen Zhongnanhai bekannt, einem Komplex mit Regierungsgebäuden.

Foto: Brian Kinney / Shutterstock.com

Blick in den Beihai-Park in Peking.
Foto: Brian Kinney / Shutterstock.com