Große Halle des Volkes

Das symbolträchtige Bauwerk im neoklassizistischen Stil liegt an der Westseite des Tian’anmen-Platzes in Peking. Die Große Halle des Volkes wurde zwischen Oktober 1958 und August 1959 als eines der „Zehn Großen Gebäude“ gebaut.

Das Gebäude dient der chinesischen Führung als Empfangsort für Staatsgäste und Veranstaltungsstätte ist für nationale Feierlichkeiten.

Die Große Halle des Volkes verfügt über 300 Säle und Büroräume und hat eine Fläche von 170.000 m². Der der Säle ist nach einer Verwaltungseinheit der VR China benannt und nach dem jeweiligen lokalen Stil eingerichtet. Der größte Raum ist der Kongresssaal, der Große Saal des Volkes, der auf 76 x 60 Metern Fläche mehr als 10.000 Plätze bietet.

Im Großen Saal des Volkes findet jedes Jahr im März die Plenarsitzungen des Nationalen Volkskongresses (NPC) mit der nationalen Sitzung der Chinesischen Volkspolitischen Beratungskonferenz (CPPCC) statt. Er ist auch der Veranstaltungsort des Nationalkongresses der Kommunistischen Partei Chinas, der seit 1982 alle fünf Jahre stattfindet sowie des Zentralkomitees der Partei, das etwa einmal im Jahr tagt.

Der Große Saal des Volkes ist auch eine beliebte Sehenswürdigkeit in der Stadt, die von Touristen und Einheimischen besucht wird.

Der nächstgrößte Raum ist die Banketthalle mit über 5000 Plätzen, die sich im Norden der Großen Halle befindet. Die Büroräume des Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses befinden sich im Süden des Bauwerks.

Das Dach der Großen Halle des Volkes ist mit gelben und grünen glasierten Ziegeln bedeckt. Der Haupteingang ist mit dem Staatswappen versehen und zum Platz hin gerichtet. Am Eingang befinden sich zwölf jeweils 25 Meter hohe hellgraue Marmorsäulen.

Foto: testing / Shutterstock.com

Die Große Halle des Volkes am Tian’anmen-Platz in Peking.
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