Kaisergräber der Ming-Dynastie

Rund 50 km von der Innenstadt Pekings entfernt liegen die berühmten Ming-Gräber. Sie sind die letzte Ruhestätte für 13 der 16 Ming-Kaiser, die bis zum Zusammenbruch der Ming-Dynastie im Jahr 1644 hier bestattet wurden.

Die Gräber am Fuß des Berges Tianshou gelten als die schönsten Grabstätten in ganz China. Ihre Lage nordwestlich von Peking wurde nach den Regeln des Feng-Shui ausgewählt.

Neben den 13 Ming-Kaisern und ihren Frauen, sind hier auch die kaiserlichen Konkubinen und ein Eunuch begraben.

Die Grabanlage wurde 1409 im Auftrag von Kaiser Yongle erbaut, der auch die Verbotene Stadt in Peking anlegen ließ. Sein Changling-Mausoleum ist das imposanteste Grab der Anlage und gilt als Meisterwerk in der chinesischen Geschichte.

Neben dem Changling- und dem Zhaoling-Grab, ziehen vor allem der Seelenweg und das Dingling-Grab jährlich zahlreiche Touristen in ihren Bann. Das Ding Ling war die erste Grabanlage, die freigelegt wurde. Auch die unterirdischen Grabkammern sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das Dingling-Grab ist die letzte Ruhestätte des Kaisers Wanli, des 13. Kaisers der Ming-Dynastie. Er regierte zwischen 1572 und 1620 und ist dort zusammen mit  seinen beiden Frauen beerdigt. Die unterirdischen Kammern bestehen aus fünf Hallen und können besichtigt werden.

Foto: Fco. Lozano Alcobendas / Shutterstock.com

Der Seelenweg.
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