Olympiastadion

Das Nationalstadion (BNS – Beijing National Stadium) ist vielen auf Grund seiner Architektur auch unter dem Spitznamen „Vogelnest“ bekannt. Es wurde anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2018 erbaut und ist seitdem eine beliebte Sehenswürdigkeit in Peking. Die Eröffnungs- und Schlussfeiern der Olympischen Winterspiele und Paralympics 2022 werden ebenfalls im Vogelnest-Stadion stattfinden.

Das Nationalstadium von Peking ist Teil des Olympic Green, des Olympiaparks, von Peking in dem neben anderen Wettkampfstätten auch das Olympische Dorf untergebracht war. Heute ist der Park ein beliebtes Erholungsgebiet für Einheimische und Touristen.

Insgesamt ist das Nationalstadium 330 Meter lang, 220 Meter brei und 69,2 Meter hoch. Während der Olympischen Spiele hatte das Stadion eine Kapazität von 91.000 Besuchern, die nun auf 80.000 reduziert wurde. Die Baukosten für diesen Prestigebau betrugen rund 3,5 Milliarden Yuan (325 Millionen Euro). Entworfen wurde das Stadium mit seiner außergewöhnlichen Architektur von den Schweizer Architekten Herzog & de Meuron. Der erste Spatenstich erfolgte am 24. Dezember 2003, die Einweihung des neuen Nationalstadiums war am 28. Juni 2008. Ursprünglich war für das Stadion auch ein durchsichtiges Schiebedach geplant. Es sollte das ganze Stadion überspannen, wurde aber auf Grund von massiven Überschreitungen der Baukosten nicht realisiert.

Während der Olympischen Sommerspiele fanden neben den Eröffnungs- und Schlussfeiern auch die Leichtathletik-Wettkämpfe und das Finale des Fußballturniers im Vogelnest statt. Das Stadion war außerdem Austragungsort der Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2015 und des Finales der League of Legends World Championship im Herbst 2017.

Das ehemalige Olympiastadion in Peking wird auch gerne für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt.

Foto: Alex Cimbal / Shutterstock.com

Die Architektur des Olympiastadions in Peking erinnert an ein Vogelnest.
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