Cochin (Kochi)

Die große Hafenstadt Cochin liegt an der Südwestküste von Indien im Bundesstaat Kerala, an der Grenze zum Laccadive Meer. Die Stadt und ihre Metropolregion sind mit rund 2,2 Mio. Einwohnern das bevölkerungsreichste Gebiet von Kerala.

Cochin (Kochi) wird regelmäßig zu den besten und beliebtesten Reiseziele in Indien gewählt und zählt weltweit zu den aufstrebensten Metropolregionen. Cochin ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des indischen Bundesstaates Kerala.

Seit dem Jahr 2012 veranstaltet Kochi die erste Kunstbiennale Indiens – die Kochi-Muziris Biennale, die internationale Künstler und Touristen anzieht.

Die Stadt Cochin wird gerne als die “Königin des Arabischen Meeres” bezeichnet und war seit dem 14. Jahrhundert ein wichtiges Zentrum für den Gewürzhandel an der Westküste Indiens. Bereits in vorislamischer Zeit unterhielt die Stadt ein enges Handelsnetz mit arabischen Händlern.

1503 wurde Kochi von den Portugiesen besetzt und war damit die erste europäische Kolonie in Indien. Cochin (Kochi) war bis 1530 der Hauptsitz der Portugiesen, bevor sie diesen nach Goa verlegten. Später wurde Cochin von den Niederländern und Briten besetzt.

Das Klima in Cochin (Kochi) ist typisch tropisch mit Temperaturen zwischen 30°C und 35°C am Tag und rund 24°C in der Nacht. Cochin ist einer der ersten Orte in Indien, in denen ab Mitte Mai die Monsunzeit beginnt. Zwischen Mai und Anfang September ist das Wetter von starken Monsunregenschauern geprägt. Die Tagestemperaturen fallen in dieser Zeit auf 25°C bis 30°C.

Die für Cochin beste Reisezeit ist zwischen September und Anfang Februar mit schönem Wetter, kühlen Winden und leichten Schauern ab und zu. Die Sommersaison beginnt im Februar und ist geprägt von hoher Luftfeuchtigkeit.

Foto: Em Campos / Shutterstock.com

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