Hyderabad

Hyderabad (హైదరాబాద్) liegt am Ufer des Musi River und der Dekkan-Hochebene und ist die Hauptstadt von des Bundesstaates Telangana in Südindien. In der Nähe des Hussain Sagar Lake liegt die Zwillingsstadt Secunderabad. Aufgrund des starken Wachstums sind beide Städte mittlerweile zu einer großen Metropole zusammengewachsen.

Hyderabad mit seinen rund 6,8 Millionen Einwohnern ist die viertgrößte Stadt Indiens und reich an Geschichte und Tradition. Heute ist Hyderabad neben Bangalore und Chennai der Top-Standort für IT-Unternehmen in Indien. Zahlreiche große Firmen haben ihren Sitz hier.

Gegründet wurde Hyderabad 1590 vom Herrscher des Qutb-Schāhī-Sultanats, Muhammad Quli Qutb Shah. Mit der Stadtgründung verlegte er die Hauptstadt von Golkonda nach Hyderabad. Im Lauf der Zeit wurde die Stadt ein bedeutendes Zentrum der indisch-muslimischen Kultur.

Eigentlich ist Hyderabad eine Zwillingsstadt – mit dem nördlich gelegenen Secunderabad als Schwesterstadt. Die beiden Städte werden von einem im Jahre 1562 in der Regierungszeit von Ibrahim Quli Qutb Shah (1550–1580) angelegten See namens Hussain Sagar getrennt. Sikandarabad wurde von der britischen Armee gegründet, die dort ebenso wie das Hyderabad Contingent während der Kolonialzeit stationiert war.

 

Sehenswürdigkeiten in Hyderabad

  • Das Charminar ist ein monumental wirkender 56 Meter hoher Triumphbogen mit einer Moschee im Obergeschoss, die von vier Minaretten umstellt ist. Es liegt an einer Straßenkreuzung im Zentrum der Altstadt. Das Charminar wurde vom Stadtgründer Muhammad Quli Qutb Shah 1591 zur Erinnerung an das Ende der Pest gebaut.
  • In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die vom selben Herrscher initiierte, aber erst unter einem seiner Nachfolger im Jahr 1694 fertiggestellte Mekka-Moschee.
  • Der Chowmahalla Palace war der repräsentative Wohnsitz der Nizams von Hyderabad. Er wurde um 1750 begonnen und Mitte des 19. Jahrhunderts im indo-europäischen Stil vollendet.
  • Das AP State Archaeology Museum beherbergt Exponate buddhistischer, jainistischer und hinduistischer Kunst aus Andhra Pradesh.
  • Das Salar-Jung-Museum zeigt europäische und indische Exponate, die von dem Fürsten Salar Jung vor der Unabhängigkeit Indiens gesammelt wurden.
  • Das Sudha-Automuseum zeigt über 150 in Handarbeit gefertigte Fahrzeuge.

Sehenswertes in der Umgebung von Hyderabad

  • Das Golkonda-Fort, 122 Meter über der Ebene von Hyderabad und elf Kilometer westlich von Hyderabad gelegen, war von 1518 bis 1590, als der Hof nach Hyderabad verlegt wurde, die Hauptstadt der sieben Qutb-Shahi-Könige.
  • In der Nähe befindet sich der repräsentative und für Empfänge und andere Feste genutzte Taramati-Baradari.
Foto: Noppasin Wongchum / Shutterstock.com

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