Bali

Die Insel Bali gehört zu Indonesien und ist die westlichste der Kleinen Sundainseln. Bali liegt im Indischen Ozean zwischen Java und Lombok.

Die Hauptstadt von Bali ist Denpasar. Auf der Insel leben rund 4,2 Millionen Menschen. Das Klima ist ganzjährig tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Zwischen November und März herrscht Regenzeit. Weltweit berühmt ist Bali für seine traumhaften Strände, magischen Tempel und seine zahlreichen Reisterrassen. Die Reisterrassen auf Bali sind bei Touristen eines der beliebtesten Fotomotive. Tropische Blütenbäume wie Frangipani, Bougainvillea oder Hibiskus wachsen ebenso weit verbreitet auf Bali.

Die meisten Berge auf Bali sind vulkanischen Ursprungs und bedecken etwa drei Viertel der gesamten Inselfläche. Der Vulkan Gunung Agung („Großer Berg“) ist mit 3031 Metern der höchste Berg der Insel. Für die Balinesen ist er der Sitz der Götter.  Westlich vom Agung schließt sich der riesige, zehn Kilometer breite Vulkankrater des Batur-Massivs an, mit dem Randkegel des Gunung Abang (2153 m) als höchste Erhebung. Das Innere des Kraters wird vom Kegel des im 20. Jahrhundert viermal aktiven Gunung Batur (1717 m) und von seinem Kratersee Danau Batur ausgefüllt.

Bali ist die einzige Region außerhalb von Indien, Nepal und Mauritius mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit.

Von der Nachbarinsel Java ist Bali durch die 2,5 km breite Bali-Straße getrennt. Die Nord-Süd-Ausdehnung von Bali beträgt 95 km, von seiner Westspitze bis zur Ostspitze sind es 145 km.