Papua

Die tropische Insel Papua-Neuguinea ist zur Hälfte ein Teil von Indonesien. Papua ist eine der beiden indonesischen Provinzen und ist auch als Westneuguinea oder früher unter dem Namen Irian Jaya bekannt. Die zweite Provinz ist Papua Barat (Westpapua). Beide Provinzen liegen im Westen von Papua-Neuguinea und werden seit 1962 von Indonesien verwaltet. Der östliche Teil der Insel ist das unabhängige Land Papua-Neuguinea.

Die Insel Papua-Neuguinea ist mit einer Landfläche von rund 785.753 km² nach Grönland die zweitgrößte Insel der Welt. Sie liegt vor dem australischen Kontinent in Ozeanien und bietet eine der reichsten Artenvielfalt. Auch kulturell gibt es auf Papua viel zu entdecken. So ist der Lorentz-Nationalpark, das größte Schutzgebiet im asiatisch-pazifischen Raum und Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Das Schutzgebiet erstreckt sich vom Südwesten bis zum Zentralgebirge der Insel.

Dabei durchzieht das Gebirge die Insel von West nach Ost. Das Bergland ist relativ dünn besiedelt und erreicht Höhen von bis zu 4884 Metern (Carstensz-Pyramide). Die meisten Siedlungen auf der Insel und auch die Hauptstadt Jayapura liegen an der Nordküste. Insgesamt ist Papua der am dünnsten besiedelte Teil von Indonesien. Die Bevölkerung besteht aus indigenen Papua und zugewanderten Javanern und Malaien.

Foto: Igor Tichonow / Shutterstock.com

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