Champasak

Die Provinz Champasak (ຈໍາປາສັກ) liegt im Südwesten von Laos, in der Grenzregion zu Thailand und Kambodscha. Der Mekong ist die Lebensader der Provinz. Die Region ist eines der drei Fürstentümer, die das laotische Königreich Lan Xang abgelöst haben. Der Name der Provinz leitet sich von der ehemaligen Hauptstadt des Königreichs Champasak ab. Hauptstadt der Provinz ist Pakse.

Im Laufe der Jahrhunderte war Champasak eine häufig umkämpfte Region zwischen Siam (Thailand) und Laos. Zum kulturellen Erbe von Champasak gehören die antiken Tempelruinen der Khmer, prächtige buddhistische Tempel und französische Kolonialbauten.

Die erhaltenen Ruinen der ehemaligen Königsstadt Champasak, antike Überreste der Straße nach Angkor Wat sowie mehrere Khmer Tempelanlagen gehören seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Der bekannteste Teil davon sind die Ruinen der Tempelgruppe Wat Phu (Vat Phou) aus dem 11. bis 13. Jahrhundert. Zusammen prägen sie die Kulturlandschaft von Champasak und sind eines der beliebtesten Ziele bei Touristen im Süden von Laos.

Aber in Champasak gibt es noch mehr zu entdecken. Es lohnt sich, ein paar Tage in der charmanten Stadt zu verbringen und die Region zu erkunden.

In der Provinz liegen das berühmte Gebiet Si Phan Don („Viertausend Inseln“) und viele atemberaubende Wasserfälle. Am bekanntesten und beeindrucktesten sind wohl die Mekongfälle. Außerdem gehören Teile des Bolaven-Plateaus zur Region. Die laotische Hochebene ist vor allem für den Anbau von Kautschuk, Kardamom, Pfeffer, Kaffe und grünem Tee bekannt.

Foto: apiguide / Shutterstock.com

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