Laos – Essen und Trinken

Die Landesküche von Laos unterscheidet sich von anderen südostasiatischen Küchen, auch wenn sie im Lauf der Zeit von der thailändischen und vietnamesischen Kochkunst beeinflusst wurde.

Wie in den anderen Ländern der Region, ist auch in Laos der Reis das Grundnahrungsmittel schlechthin. Reis wird zu jeder Mahlzeit gegessen. Die Laoten bevorzugen vor allem gedämpften klebrigen Reis. Weltweit liegt Laos beim Verzehr von Klebreis an der Spitze.

Klebreis gilt als die Essenz dessen, was es bedeutet, laotisch zu sein. Oftmals bezeichnen sich die Laoten als „luk khao niaow“, was übersetzt werden kann mit „Kinder oder Nachkommen von klebrigem Reis“.

Das berühmteste Gericht Laos ist Laap (Larb, ລາບ), eine würzige Mischung aus mariniertem Fleisch oder Fisch, die manchmal auch roh mit einer Kombination aus Kräutern, Gemüse und Gewürzen serviert wird. Laap ist das Nationalgericht von Laos, dass auch gerne zu festlichen Anlässen und Hochzeiten zubereitet wird.

Eine weitere köstliche Erfindung aus Laos ist ein würziger grüner Papayasalat, der als Tam Mak Hoong (ຕໍາໝາກຫຸ່ງ) und im Westen als Som Tam bekannt ist.

Die laotische Küche hat viele regionale Unterschiede, die sich zum Teil an den frischen Lebensmitteln der jeweiligen Region orientieren. Vor allem Fisch aus dem Mekong steht häufig auf dem Speiseplan. Ein Vermächtnis aus der Kolonialzeit ist immer noch in der Hauptstadt Vientiane zu finden: dort werden Baguettes auf der Straße verkauft und französische Restaurants sind weit verbreitet und beliebt.