Banaue

Die Stadt im Norden der philippinischen Insel Luzón ist weltberühmt für ihre Reisterrassen. Banaue liegt in der Provinz Ifugao in den philippinischen Kordilleren. Die Region ist durch ihre Bergketten mit hoch aufragenden Gipfeln, Hochebenen und Tälern geprägt. Der höchste Punkt ist der Mount Amuyao mit einer Höhe von 2628 Metern. Die Region hat eine lange Geschichte und wird von den Ifugaos bewohnt. Die Geschichte der Reisterrassen von Banaue reicht mindestens 2000 Jahre zurück. Einst breiteten sich die Reisterrassen in den Kordilleren von der Provinz Cagayan bis zur Provinz Quezon aus – in Höhen von 1500 Metern über dem Meeresspiegel.

Heute zählen die Reisterrassen von Banaue zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die ältesten und spektakulärsten Terrassen liegen rund 20 km westlich von Banaue rund um das Baranggay Batad. Sie erinnern an ein überdimensionales Amphitheater. In Hapao gibt es weitere sehenswerte Reisterrassen und heiße Quellen. Auf Grund ihrer Lage und der Straßenverhältnisse sind die Reisterrassen für Touristen nur mit organisierten Jeepneytouren besuchbar.

Die Menschen in der Region genießen das ganze Jahr über ein kühles Klima, vor allem in den hoch gelegenen Orten wie Benguet, Mt. Province und Baguio City. Für Reisen empfiehlt sich die allgemeine Trockenzeit von November bis April.

Foto: Tommy Brtek / Shutterstock.com

Foto: Tommy Brtek / Shutterstock.com