Kanchanaburi

Kanchanaburi ist eine Stadt in Thailand, die sich etwa 100 km westlich von Bangkok befindet. Die Stadt liegt am Zusammenfluss der Flüsse Khwae Noi und Khwae Yai, die zusammen den Mae Klong bilden. Kanchanaburi ist vor allem für die „Todeseisenbahn“ bekannt, die während des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde. Diese Bahnline überquert den River Kwai auf einer Brücke, die 1942 von den Japaner gebaut wurde.

Die Brücke über den River Kwai ist durch den Roman und dem darauf basierenden Film weltberühmt geworden.

In Kanchanaburi sind ein Denkmal und zwei Museen zu sehen: das Thailand-Burma Railway Museum (eingeweiht im März 2003) und das JEATH War Museum, um die Brücke herum. Im JEATH-Kriegsmuseum wird jenen Menschen gedacht, die während des Baus der Brücke gestorben sind. Im Tempel Wat Chai Chumphon zieht eine riesige Pferdestatue ein vergoldetes Boot. Tausende von alliierten Soldaten sind auf den Kriegsfriedhöfen in Kanchanaburi und Chungkai begraben.

Kanchanaburi ist die dem Tiger-Tempel am nächsten gelegene Stadt. Der Tiger-Tempel liegt rund 38 Kilometer nordwestlich von Kanchanaburi, ebenso der Erawan-Nationalpark mit seinen herrlichen Wasserfällen.

Kanchanaburi hat aufgrund seiner geografischen Lage eine allgemein kühlere Temperatur als Zentralthailand. Die Stadt liegt im Tal des Khwae (Kwai) und ist von bergigem Gelände gesäumt. Die Durchschnittstemperatur liegt bei etwa 30°C.

Das Klima von Kanchanaburi ist grob in zwei Halbjahre unterteilt: eine extrem nasse Periode, in der es jeden Nachmittag bis Mitte Dezember regnet und zu heftigen Stürmen kommen kann (Monsun) und eine sehr trockene Periode ohne einen einzigen Tropfen Regen bis Mitte Juni.

Kanchanaburi erlangte vor allem für die Brücke über den River Kwai traurige Berühmtheit. Foto: TAMVISUT / Shutterstock.com

Die Eisenbahn nähert sich der weltberühmten Brücke über den River Kwai in Kanchanaburi.
Foto: TAMVISUT / Shutterstock.com