Koh Samui – Allgemeine Informationen

Die thailändische Insel Koh Samui (Samui Island, เกาะสมุย) liegt am südwestlichen Ende des Golfs von Thailand, 35 km nordöstlich der Küstenstadt Surat Thani. Mit einer Fläche von 228,7 km² ist sie die drittgrößte Insel von Thailand und Heimat von über 50.000 Menschen.

Koh Samui ist die wichtigste der vielen Inseln, die den Archipel namens Mu Ko Samui bilden. Westlich der Insel liegen weitere kleinere, spärlich bebaute Inseln, die den Ang Thong Marine National Park bilden, eine kleine Inselgruppe, die Teil des größeren Samui-Archipels ist. Chaweng und Lamai gehören zu den bekanntesten Stränden in Thailand.

Koh Samui ist reich an natürlicher Schönheit, weißen Sandstränden, Korallenriffen und Kokusnusshainen. Der Tourismus spielt eine sehr wichtige Rolle auf der Insel, aber auch der Export von Kokosnüssen und Kautschuk.

Über den internationalen Flughafen von Koh Samui wird die Insel täglich von Bangkok und anderen großen südostasiatischen Flughäfen wie Hong Kong oder Singapur angeflogen.

Es wird angenommen, dass die Insel bereits im 6. Jahrhundert von Fischergemeinschaften von der malaiischen Halbinsel und aus Südchina besiedelt wurde. Auf einer chinesischen Karte aus dem Jahr 1687 erscheint sie unter dem malaiischen Namen Pulo Cornam. Während Ko auf Thai Insel bedeutet, leitet sich der Name Samui möglicherweise von dem malaiischen Begriff Saboey, sicherer Hafen, ab. Es gibt aber auch Spekulationen, dass er eine Erweiterung des Namens eines der einheimischen Bäume, der Mui, ist.

Aufgrund der üppigen tropischen Vegetation, in die sich Koh Samui eingebettet ist, war die Landwirtschaft zusammen mit dem Fischfang über mehrere Jahrhunderte hinweg die Haupteinnahmequelle für die frühen Bewohner der Insel. Bis heute exportiert Samui große Mengen an Naturkautschuk, Kokosnuss und anderen charakteristischen tropischen Früchten, einschließlich der Durian, die in Südostasien vielen als “Königin der Früchte” bekannt ist.

Etwa 8 Bootsstunden vom Festland entfernt, waren die ersten Touristen, die in den 1960er Jahren auf Samui ankamen, Hippies, die die Insel zu einem beliebten Reiseziel machten, als die Insel noch keine Straßen hatte und noch unberührt war. Damals musste man, um die Insel zu überqueren, 15 km durch den Dschungel laufen, der den Khao Pom, den 635 m hohen Berg, der Samui dominiert, bedeckt. Ein Durchbruch für den Tourismus war die asphaltierte Küstenstraße, die den Hafen von Nathon mit dem Norden und Osten der Insel verbindet. Sie wurde in den frühen 1970er Jahren gebaut, indem ein Teil des Berges gesprengt wurde, der die Passage unpassierbar machte.

Der Tourismus ist mittlerweile zum treibenden Wirtschaftszweig Samuis geworden; seit der Einführung von Linienfähren aus Surat Thani hat sich die Insel stark entwickelt und es wurde eine beeindruckende Infrastruktur aufgebaut. Es gibt inzwischen Einkaufszentren, einen internationalen Flughafen und eine Reihe von Fünf-Sterne-Hotels; auch Unterkünfte aller Art sind zu finden, darunter einige spartanische und billige. Die Haupttouristenzentren sind das belebte Chaweng im Nordosten und das weniger belebte Lamai im Osten. Ruhigere Strände sind an der Südküste zu finden. Der zentrale Teil der Insel ist jedoch in seiner ursprünglichen Form geblieben, mit dichtem Dschungel, der die Berge bedeckt.

Die Hauptstraße schlängelt sich 51 km lang um den Berg herum, meist entlang der Küste. Der größte Fährhafen der Insel liegt im westlichen Nathon, wo sich auch der Sitz der lokalen Regierung und das öffentliche Krankenhaus befinden. Die unaufhaltsame Stadtentwicklung hat zu schwerwiegenden Umweltbelastungen geführt und häufige Zusammenstöße zwischen Einheimischen und thailändischen und ausländischen Touristen und Investoren verursacht.

Koh Samui auf einen Blick

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