French Quarter Hanoi

Während der französischen Kolonialzeit, vom frühen 20. Jahrhundert bis in die 1945er Jahre, entstand das Französische Viertel in Hanoi. Das French Quarter ist bekannt für seine prächtige Architektur mit europäischem Flair, seine Boulevards und Parks. Heute ist das Französische Viertel eine beliebte Touristenattraktion von Hanoi mit zahlreichen Sehenswüridigkeiten und Teil des kulturellen Erbes der vietnamesischen Hauptstadt.

Während der Kolonialzeit wurde dieses Gebiet von Hanoi vor allem von vietnamesischen und französischen Beamten bewohnt – neben Regierungsgebäuden, Geschäften und Kultureinrichtungen, z. B. dem Hanoi Opera House, gibt es hier zahlreiche repräsentative Villen. Seit 1884 baute und renovierte die Kolonialregierung die Stadt mit dem Ehrgeiz, Hanoi in eine neue und moderne Stadt zu verwandeln und die Macht und den Reichtum Frankreichs zur Schau zu stellen.

Als die ersten französischen Kolonisten in Hanoi ankamen, war die Stadtstruktur von Hanoi anders als heute. Enge Straße ohne Bürgersteige und kleine Häuser prägten das Stadtbild. Der Hoan Kiem-See war von winzigen Hütten umgeben, sodass man kaum an das Ufer kommen konnte.

Foto: Hung Nguyen Long / Shutterstock.com

Das Französische Viertel von Hanoi erinnert mit seinen prachtvollen Gebäuden an die Kolonialzeit. 
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