Hỏa Lò Gefängnis – Maison Centrale

Das Hỏa Lò Gefängnis (Maison Centrale), auch bekannt als das „Hanoi Hilton“, wurde zunächst von den französischen Kolonialisten als Gefängnis für politische Gefangene und später für US-Kriegsgefangene genutzt.

Heute ist das ehemalige Gefängnisgebäude ein Museum und zeigt den ursprünglichen grausamen Guillotinenraum, die Gefangenenunterkünfte für Männer und Frauen sowie den Verhörraum für amerikanische Kriegsgefangene.

Das Gefängnis wurde Mitte der 1990er Jahre größtenteils abgerissen. Heute steht der 25-stöckige Appartementturm Somerset Grand Hanoi und ein Geschäftskomplex auf dem Gelände.

Hỏa Lò bedeutet „feuriger Ofen“ – und das Gefängnis war oft überfüllt. Bis in die 1930er Jahre war es mit mehr als 2.000 Gefangenen belegt. Später nannten die amerikanischen Kriegsgefangenen das Gefängnis sarkastisch das „Hanoi Hilton“. Es wurde behauptet, dass die Bedingungen im Gefängnis im Vergleich zu den schrecklichen Kampfbedingungen draußen mit einem Hotel vergleichbar seien. Durch den Film „Hanoi Hilton“ erlangte das Gefängnis weltweit Bekanntheit. Das Gefängnis selbst war erfolglos, da im Laufe der Jahre viele Gefangene flüchten konnten.

Neben einer Ausstellung mit verschiedenen amerikanischen Pilotenanzügen, gibt es auch Fotos von Personen, die während des Kriegs in Hỏa Lò festgehalten wurden. Ebenso zeigt das Hỏa Lò Museum eine Sammlung an US-Propaganda-Postern aus den 1950er und 1960er Jahren.

Foto: Nickolay Stanev / Shutterstock.com

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