Agra

Im Norden Indiens, im Bundesstaat Uttar Pradesh, liegt Agra. Die Millionenstadt ist vor allem wegen des Taj Mahal ein Highlight bei Touristen aus nah und fern.

Neben dem berühmten Taj Mahal gibt es in Agra noch zwei weitere Top-Sehenswürdigkeiten, die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen: Das Agra Fort in der Stadt und Fatehpur Sikri etwas außerhalb der Stadt. Neben diesen berühmten Baumwerken gibt es in Agra noch zahlreiche andere Gebäude und Gräber aus der Glanzzeit von Agra zu sehen. Die rund 200 km von Delhi entfernte Stadt war einst die Hauptstadt des mächtigen Mogulreichs.

Keine Indienreise ist ohne einen Besuch in Agra komplett. Zumindest das Taj Mahal sollte auf jedem Reiseplan stehen, zählt es doch zu den Weltwundern.

Das Taj Mahal ist ein Mausoleum und wurde 1631 vom Großmogul Shah Jahan für seine Frau Mumtaz Mahal erbaut. Sie verstarb im Kindsbett. Das weltberühmte Hauptgebäude liegt hinter einem Wasserbecken und wird von vier Minaretten umgeben. Der Bau wird von einer massiven Kuppel gekrönt und die weltberühmte weiße Marmorfassade ist mit Edelsteinen besetzt.

Das Agra Fort, auch bekannt als Rotes Fort, ist eine historische Festungs- und Palastanlage aus der Blütezeit des Mogulreichs. Die halbrunde Anlage war im 16. und 17. Jahrhundert die Residenz des Mogulkaisers. Das aufwändig verzierte Bauwerk aus rotem Sandstein wurde 1983 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt und ist weit über die Grenzen Indiens hinaus berühmt.

Als Tourist sollte man in Agra jedoch eine gewisse Vorsicht an den Tag legen. Wie bei vielen anderen Touristenmagneten wimmelt es auch hier von Betrügern und Gaunern.

Die Stadt selbst leidet unter der zunehmenden Umweltverschmutzung, insbesondere durch Müll und Smog. Ein nicht unbekanntes Problem in ganz Indien.

Foto: YURY TARANIK / Shutterstock.com

Foto: YURY TARANIK / Shutterstock.com