Ōsaka

Die traditionelle Handelsstadt Osaka liegt im Westen Japans auf der Hauptinsel Honshu. Ursprünglich hieß die Stadt Naniwa und war die Kaiserliche Residenzstadt und bis 744 auch die Hauptstadt von Japan.

Heute ist Osaka ein wichtiges Industriezentrum mit einem der bedeutendsten Häfen des Landes. Nach Tokio und Yokohama ist Osaka die drittgrößte Stadt in Japan mit rund 2,7 Millionen Einwohnern. Zusammen mit den Städten Kyōto und Kōbe bildet Osaka die Mega-Metropolregion Keihanshin in der rund 17,5 Millionen Menschen leben.

Das Stadtbild von Osaka ist geprägt durch moderne Architektur. Das Wahrzeichen der Stadt ist jedoch die historische Burg Osaka aus dem 16. Jahrhundert. Mit ihrem Burggraben und den Kirsch-, Pflaumen- und Pfirsichbäumen ist sie ein beliebtes Fotomotiv bei Touristen, vor allem während der Blütezeit im Frühjahr. Zu den ältesten Shinto-Schreinen Japans zählt.der Sumiyoshi-Taisha.

Der alte Stadtkern von Osaka um Shinsaibashi liegt im Süden der Stadt. Berühmt ist Osaka für seine Imbisse und das ausgeprägte Nachtleben.

Die Stadt ist bekannt als die „Küche Japans“ (天下の台所) und war während der Edo-Zeit das Zentrum des Reishandels. Die regionale Küche umfasst Okonomiyaki (お好み焼き), gebratene Teigtaschenkuchen, Takoyaki (たこ焼き), Tintenfisch im gebratenen Teig, Udon (うどん), das bekannte Nudelgericht) sowie das traditionelle gepresste Sushi Oshizushi (押し寿司) insbesondere Battera (バッテラ, gepresstes Makrelen-Sushi).

Osaka ist außerdem für seinen feinen Sake bekannt, der traditionell mit Wasser aus den Bergen der Präfektur hergestellt wird.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Osaka zählen neben der Burg Ōsaka auch die beiden Shintō-Schreine Sumiyoshi-Taisha und Ōsaka Tenman-gū sowie der Aussichtsturm Tsūtenkaku im Süden der Stadt.

In der Bucht von Osaka gibt es außerdem ein großes Aquarium, das Kaiyūkan, sowie den Freizeitpark Universal Studios Japan.

Osaka in Japan. Foto: cowardlion / Shutterstock.com

Osaka in Japan.
Foto: cowardlion / Shutterstock.com