Pakse

Die drittgrößte Stadt von Laos, Pakse (ປາກເຊ), liegt im Süden des Landes in der Provinz Champasak. Pakse hat rund 120.000 Einwohner und war bis zur Vereinigung des Landes 1946 die Hauptstadt des Königreichs Champasak.

Die Stadt liegt an der Mündung des Xedon (Sedon) in den Mekong, ihr Name bedeutet übersetzt „Mündung in den Fluss“. Ursprünglich lag die Stadt Pakse ausschließlich am linken Ufer des Mekong, wobei die Dörfer auf der anderen Flussseite in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gewachsen sind. Der Bau der Laotisch-Japanische Brücke über den Mekong brachte der Stadt großen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Brücke wurde mit japanischer Hilfe gebaut und ermöglicht den Straßenverkehr mit Ubon Ratchathani in Thailand.

Pakse ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in die idyllische Landschaft, zu Trekkingtouren und Dorfbesuche in der Sepian National Protected Area oder zum Bolaven Plateu mit seinen Kaffee- und Teeplantagen und den vielen atemberaubenden Wasserfällen. Außerdem liegen die berühmten „Viertausend Inseln“ von Si Phan Don und das UNESCO Weltkulturerbe Wat Phou mit seinen gut erhaltenen Tempelruinen und Siedlungsresten aus der Blütezeit der Khmer ganz in der Nähe. Wat Phou gilt das als das laotische Gegenstück zum weltberühmten Angkor Wat in Kambodscha. Neben dem Tempelkomplex gehören auch die Mekongfälle zum Pflichtprogramm einer jeden Laos-Reise.

In der Stadt selbst befindet sich das Champasak Provincial Museum, das einen Überblick über die Archäologie und Geschichte der Region liefert. Das Museum befindet sich in der Nähe des neuen Marktes von Pakse, rund 500 Meter nördlich vom Mekongufer.

Die meisten Hotels und Unterkünfte in Pakse liegen entlang der Hauptstraße oder in angrenzenden Seitenstraßen. Die Hotelpreise in der Stadt liegen in der Regel etwas über dem Landesdurchschnitt.

Pakse wurde erst 1905 während der Kolonialzeit von den Franzosen als Verwaltungsposten gegründet und war bis zur 1946 die Hauptstadt des Königreichs Champasak.

Im laotischen Bürgerkrieg diente Pakse dem Prinzen Boun Oum Na Champassak als Residenzstadt. Er baute den Champasak-Palast, musste aber noch vor seiner Fertigstellung 1974 fliehen.

Die Bevölkerung von Pakse ist überwiegend buddhistisch und es gibt mehrere Tempel im Stadtgebiet. Der bekannteste und größte Tempel ist Wat Luang. Er wurde 1935 erbaut wurde. Außerdem gibt es in der Stadt noch den chinesischen Tempel Wat Sopsé und die katholische Kirche Sacré-Coeur de Jésus. Pakse ist Sitz eines römisch-katholischen Apostolischen Vikariats.

Der Flughafen Pakse (IATA-Code: PKZ) ist einer von vier internationalen Flughäfen in Laos. Es gibt regelmäßige Flugverbindungen nach Vientiane, Siem Reap, Ho Chi Minh City und Bangkok.

Das Wetter in Pakse: Es herrschen ganzjährig sehr warme, tropische Temperaturen. Besonders hoch sind die Temperaturen vor der Monsunzeit im März und April. Es gibt zwischen April und Oktober eine ausgeprägte Regenzeit und eine Trockenzeit von November bis März.

Foto: isarescheewin / Shutterstock.com

Die berühmten Ruinen von Pakse.

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