George Town

Die Hauptstadt von Penang ist George Town, die zweitgrößte Stadt von Malaysia. Die Stadt liegt an der nordöstlichen Spitze der Insel und hat rund 200.000 Einwohner, in ihrer Metropolregion sind es 550.000 Einwohner.

Verglichen mit anderen asiatischen Städten ist George Town relativ jung: Die Geschichte der Stadt begann 1786. Damals siedelten sich Händler der Britischen Ostindischen Kompanie hier an. Benannt ist George Town nach dem britischen König Georg III. – unter den Einheimischen heißt die Stadt jedoch einfach nur Penang. Nachdem Penang vom Sultan von Keda an die Engländer übergeben wurde, begann man sofort mit dem Bau von Fort Cornwallis.

Die Altstadt ist auch heute noch von den Kolonialbauten der Briten geprägt. Sie wurde zusammen mit Malakka von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts hat die moderne Urbanisierung einen Großteil der Stadt verändert. Wie in den meisten großen Städten Asiens, gibt es auch hier zahlreiche Hochhäuser und Geschäftsviertel.

George Town ist ein Beispiel für die multikulturelle Gesellschaft von Malaysia. Im Laufe der Zeit siedelten sich zahlreiche Nationalitäten hier an. Deutlich sehen kann man im Alltag, dass die Mehrheit der Bewohner chinesischer Abstammung ist.

Die verschiedenen Kulturen und Religionen machen George Town zu einem bunten Schmelztiegel, der eine Vielzahl an Festen und Feiertagen hat. Die wichtigsten Feste im Jahr sind das chinesische Neujahrsfest, Eid ul-Fitri, Deepavali, Thaipusam, Vaisakhi, Weihnachten, Vesaktag und Songkran.

Es gibt auch eine Vielzahl anderer Feste, die von den verschiedenen Volksgruppen in George Town gefeiert werden, zum Beispiel der St. Patrick's Day und sogar ein Oktoberfest.

Foto: Pe3k / Shutterstock.com

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