Nuwara Eliya

Inmitten der hügeligen Teeplantagen in der Zentralprovinz von Sri Lanka liegt Nuwara Eliya (නුවරඑළිය). Die Stadt hat rund 25.000 Einwohner und liegt rund 2.000 Meter über dem Meer, reizvoll eingerahmt von den Bergen. Der Stadtname bedeutet übersetzt „Stadt des Lichtes“. Zahlreiche Gebäude in Nuwara Elisa sind im Kolonialstil erbaut und erinnern an vergangene Tage.

Gegründet wurde Nuwara Eliya von Samuel Baker im 19. Jahrhundert. Die Stadt diente als Erholungsort für britische Kolonialbeamter. Einige Gebäude und Einrichtungen aus dieser Zeit, zum Beispiel das Hotel The Hill Club, das St Andrew's Hotel oder ein 18-Loch-Golfplatz sowie eine Pferderennbahn sind noch heute erhalten. Die Stadt entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Erholungsort der Briten und wurde auch als „Little England“ bezeichnet.

Sehenswert sind auch der Victoria Park und der Botanische Garten Hakgala. Der Botanische Garten von Nuwara Eliya ist ein natürlicher Landschaftsgarten mit jeder Menge Rosen und Baumfarnen. Außerdem gibt es dort Affen und Blaukittas zu sehen. Ganz in der Nähe liegt der Seetha Amman Tempel, ein farbenfroher Hinduschrein.

Im Vogelpark Galway’s Land Bird Sanctuary gibt es einheimische und zugewanderte Vogelarten zu beobachten, unter anderem auch Bülbüls und Fliegenschnäpper.

Vom Gipfel des Haddon Hill hat man eine grandiose Aussicht über die Gegend. Am Stadtrand von Nuwara Eliya befindet sich der Hindutempel Sita Eliya, in dem der Dämonenkönig Ravana gefangen sein soll.

In der Nähe der Stadt befindet sich der Nationalpark Peak Wilderness Sanctuary. Dort leben neben Großwild auch Leoparden. Im südlich von Nuwara Eliya gelegenen Horton Plains liegt der Horton-Plains-Nationalpark mit einem 1.050 m tiefen Felsabsatz, der auch World's End genannt wird.

In der Bergregion rund um die Stadt gibt es außerdem mehrere größere Wasserfälle und Stauseen zu besuchen, zum Beispiel den Lake Gregory.

Foto: TRphotos / Shutterstock.com

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