Ho Chi Minh Museum

Das Ho Chi Minh Museum in Hanoi wurde in den 1990er Jahren erbaut und widmet sich dem verstorbenen vietnamesischen Führer Ho Chi Minh und Vietnams revolutionärem Kampf gegen ausländische Mächte.

Das Museum dokumentiert das Leben von Ho Chi Minh mit 8 chronologischen Ausstellungen. Die erste Ausstellung deckt den Zeitraum von 1890 bis 1910 ab und widmet sich seiner Heimatstadt, Erziehung und Jugend. Die zweite Ausstellung betrifft die nächsten zehn Jahre seines Lebens, als Ho Chi Minh die Welt bereiste, um Vietnam von den Beschränkungen des Kolonialismus zu befreien.

In der dritten bis fünften Ausstellung wird das Leben von Ho Chi Minhs zwischen 1920 und 1945 beleuchtet. Es wird veranschaulicht wie er den Einfluss des Marxismus und Leninismus in die Grundprinzipien der vietnamesischen Kommunistischen Partei einbrachte und sich mit seinem fortgesetzten Streben nach Unabhängigkeit für Vietnam beschäftigte.

Die Ausstellungen 6-7 umfassen Ho Chi Minhs Leben von 1945 bis zu seinem Tod 1969. Der letzte Teil der Ausstellung konzentriert sich vor allem auf seinen Status als Nationalheld und die Erfolge seines politischen Lebens.

Das Museum besteht aus einer Sammlung von Artefakten, Miniaturen und verschiedenen Schenkungen, die national und international gesammelt wurden. Neben Vietnamesisch bietet das Museum auch Beschreibungen in englischer und französischer Sprache. Auf Anfrage sind auch Führungen möglich.

Das Museum befindet sich im Ho Chi Minh Komplex von Hanoi.

Das Ho Chi Minh Museum in Hanoi. Foto: Vietnam Stock Images / Shutterstock.com

Das Ho Chi Minh Museum in Hanoi.
Foto: Vietnam Stock Images / Shutterstock.com