Qui Nhơn

Quy Nhơn ist die Hauptstadt der Bình Định Provinz in Zentralvietnam und hat rund 290.000 Einwohner. In den vergangenen Jahren wurde die Küstenstadt bei Urlaubern immer beliebter. Neben der Landwirtschaft und Fischerei ist der Tourismus mittlerweile einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

Offiziell wurde Quy Nhơn im 18. Jahrhundert gegründet. Ihre Ursprünge reichen aber viel weiter zurück. Bereits zur Zeit der Champa-Kultur im 11. Jahrhundert gab es den Ort. In den 1620er Jahren war die Stadt Heimat für portugiesische Jesuiten, die den Ort Pulo Cambi nannten und während den Ming-Schatzreisen des 15. Jahrhunderts machte die chinesische Flotte unter der Führung von Admiral Zheng immer einen Zwischenstop bei Qui Nhơn in Champa.

Die Stadt ist bekannt als Geburtsort des vietnamesischen Kaisers Nguyễn Huệ und hatte während des Vietnamkriegs eine große amerikanische Militärpräsenz. Heute ist die Stadt als eine erstklassige Stadt mit geo-ökonomischer Priorität und einer urbanisierten Infrastruktur anerkannt. Die Regierung bezeichnet Quy Nhơn als eines der drei Handels- und Tourismuszentren der zentralen südlichen Küstenregion (mit Đà Nẵng und Nha Trang).

Quy Nhơn hat eine abwechslungsreiche Landschaft mit Bergen und Wäldern, Hügeln, Feldern und Salzwiesen, Lagunen, Seen und Flüssen sowie Inseln. Die Küste ist 42 km lang und bietet schöne Sandstrände und ist reich an Fischen und Meeresfrüchten.

Beliebte Orte in und um Quy Nhơn

  • Ky Co Beach
  • Queen’s Beach
  • Tượng Phật Chùa Ông Núi Tempel
  • Khu Dã Ngoại Trung Lương
Qui Nhơn in Vietnam. Foto: Jimmy Tran / Shutterstock.com

Das vietnamesische Qui Nhơn wird bei Touristen immer beliebter. Ein Hauptgrund dafür ist die schöne und abwechslungsreiche Landschaft.
Foto: Jimmy Tran / Shutterstock.com